Am 18. Dezember 1966 bin ich, Wolfgang Stöckl in Neustadt (Waldnaab) geboren.
Verkehrsunfall mit 1 ½ Jahren (August 1968) wurde ich von einem LKW Reifen am linken Oberarm erfasst und überlebte nur mit viel Glück und einem Arm.
Schulbildung: Mittlere Reife.
Danach lernte ich den Beruf als Kies (Kaufmann im Eisenbahn- und Straßenverkehr). Nach meiner Ausbildung arbeitete ich 4 Jahre in der Fahrkartenausgabe Weiden um dann endlich die Beamtenlaufbahn einschlagen zu dürfen.
Wegen meiner Behinderung lehnte man dies 3 Jahre ab. (Manche Menschen, können sich nicht vorstellen, was ein Behinderter Mensch zu leisten im Stande ist) Die Assistentenprüfung legte ich mit Abstand als Bester ab und war für weitere 4 Jahre als Zugmelder am Weidener Stellwerk tätig. 4 Jahre war ich in Regensburg im Personalmanagement, (NSB 2, BOS Allg.). Im Februar 2001 wechselte ich zur Stadtbau GmbH nach Weiden, wo ich derzeit an der Anmeldung tätig bin. Ich arbeite dort den halben Tag um meinen umfangreichen Trainingsplan erfüllen zu können.
Seit 2003 bin ich mit meiner Frau Christine verheiratet und lebe mit meiner Tochter Alea (5 Jahre) zusammen in meinem Heimatort Rothenstadt (Stadtteil von Weiden in der Oberpfalz)
Ich engagiere mich ehrenamtlich bei der Behindertensportgruppe Rothenstadt als Vorsitzender und Übungsleiter für Turnen und Gymnastik, sowie Schwimmen.
Meine größten sportlichen Erfolge erzielte ich beim Sportschiessen.
Seit meinem 13. Lebensjahr war dies meine Lieblingssportart. Nach unzähligen Erfolgen auf Landes- und Bundesebene wurde ich 1996 bei der Nationalmannschaft aufgenommen.
Nach zahlreichen Erfolgen auf internationalen Wettkämpfen errang ich meinen größten Sieg bei den Paralympics in Sydney 2000. Im Liegendanschlag mit dem Luftgewehr sicherte ich mir die Silbermedaille.
1998 und 2002 wurde ich Weltmeister mit der Mannschaft und 2004 nahm ich noch einmal bei den Paralympics in Athen teil.
Danach stieg ich komplett auf mein Rennrad um und gehöre seit 2005 der Nationalmannschaft im Radsport an.
Nach einem Trainingssturz im Mai 2006 war ich 3 Wochen gezwungen nicht zu trainieren. (1 Woche Krankenhaus mit Intensivstation) Trotzdem gelang es mir noch im August bei der Deutschen Meisterschaft im Straßenrennen die Vizemeisterschaft zu erringen.
Mein 1. Rennen gewann ich bei einem Kriterium in Vilsbiburg und bei einem Europacup-Rennen in Holzkirchen wurde ich auf Anhieb 4. bei starker internationaler Konkurrenz.
Was ich gerne tue und mag: Rennrad fahren, Mountainbiken, Bergsteigen, Ski fahren, Reisen, Natur erleben.
Mit meiner Tochter Alea und meiner Frau kuscheln
Was ich nicht mag: Geldgläubige und arrogante Menschen, Mitleid!
Gute Seiten: Idealismus, kenne keinen Neid, positives Denken, glaube nicht ans Geld, Ehrlichkeit, anpassungsfähig
Schlechte Seiten: Sage zu schnell „Ja“, impulsiv, gutgläubig, manchmal zu ehrgeizig.
Es gibt meiner Meinung nach keinen Unterschied ob behindert oder „noch“ nicht behindert!
Das Wichtigste im Leben ist, sich Ziele zu stecken, und diese nicht aus den Augen zu verlieren und jeden Tag als Geschenk zu nehmen.
Den Glauben an Gott nicht verlieren, denn er ist meine Energiequelle. (Ich hatte sehr viel Glück in meinem Leben, das ich auf ihn zurückführe!)
Meine Ziele:
Teilnahme beim RAAM 2012
Leitsatz: Was sich nicht ändern lässt, sollte man hinnehmen und das Beste daraus machen.
Jede negative Seite hat auch eine positive!
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